Universitäre Lehre - Lehrtätigkeit an der Medizinischen Fakultät
«zurück zur Lehre Übersicht
Humanmedizin
Das ISPM ist für die Lehre in Sozial- und Präventivmedizin
verantwortlich, einschliesslich Arbeits- und Versicherungsmedizin.
Entsprechend dem Grundkonzept des reformierten Studiums beteiligt
sich das ISPM am fächerübergreifenden Unterricht
in allen Studienjahren und übernimmt Koordinationsaufgaben
für den gesamten humanwissenschaftlichen Themenbereich
in den ersten zwei Studienjahren. Es besteht eine enge Zusammenarbeit
mit den Dozierenden der Psychosozialen Medizin, der Medizinethik,
des Schweizerischen Tropeninstituts, der Arbeitsmedizin, der
asim (Academy of Swiss Insurance Medicine) und des Instituts
für klinische Epidemiologie.
Das ISPM ist im 1. Studienjahr federführend
am Themenblock ‚Körper, Subjekt, Umwelt’
beteiligt . Im 2. Studienjahr trägt
das Institut massgeblich zum Unterricht in Biostatistik bei.
Im 3. Studienjahr organisiert das ISPM
das psychosoziale Praktikum und beteiligt sich wie auch im
4. Studienjahr am Unterricht in verschieden
klinischen Themenblöcken.
Im 6. Studienjahr werden im Rahmen
des Unterrichts in Sozial- und Präventivmedizin Seminare
zum kritischen Lesen wissenschaftlicher Literatur, zur Biostatistik
und zu spezifischen Themengebieten wie der Arbeits- und Versicherungsmedizin
durchgeführt. Als Vorbereitung für das Staatsexamen
wird ein Repetitorium angeboten.
1. Studienjahr
Die Dozierenden des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin sind für folgende Lehrveranstaltungen verantwortlich oder daran beteiligt:
Einführungsblock - Ärztlicher Alltag
Tutoriat und Moderation von studentischen Präsentationen
sowie Inputreferate. Die Studierenden setzen sich mit der
Rolle des Arztes auseinander und lernen verschiedene Berufsbilder
von Ärztinnen und Ärzten im direkten Kontakt kennen.
Themenblock Körper, Subjekt, Umwelt
Der TB ‚Körper, Subjekt, Umwelt’ ist ein
dreiwöchiger Block am Ende des HS, in dem soziale, gesellschaftliche,
ethische und psychologische Grundlagen von Gesundsein und
Krankheit vermittelt werden. Die Inhalte des TB werden einerseits
in einführenden Vorlesungen dargestellt. Andererseits
bearbeiten die Studierenden selbständig eine Fragestellung
aus dem Bereich der Humanwissenschaften im Rahmen einer tutorisierten
Seminararbeit in Kleingruppen. Eine Vertiefung der Lehrinhalte
erfolgt an Hand von Gruppenseminaren mit Fallbeispielen zu
aktuellen Themen der Medizinethik, von Public Health, Epidemiologie
und aus dem Bereich der Psychosozialen Medizin. Am TB beteiligen
sich eine grosse Zahl von Dozierenden aus den genannten Fachbereichen.
Inhaltlich ergänzt wird der TB durch zwei Veranstaltungen:
"Gesundheit in reichen und armen Ländern"
sowie "Besuche in verschiedenen Public Health Institutionen".
Prüfungen
Die Inhalte des TB Körper, Subjekt, Umwelt werden im Rahmen der Multiple Choice Prüfung 1.1 geprüft. Die Seminararbeit in Kleingruppen ist gemeinsam mit dem LAP (Lernen am Projekt) als Portfolio in die Medizinalprüfungsverordnung für die Medizinische Fakultät Basel aufgenommen worden. Das Erfüllen der Beurteilungskriterien für die Kleingruppenseminare ist Voraussetzung für das Erlangen der Kreditpunkte.
2. Studienjahr
Wissenschaftliche Fertigkeiten einschliesslich Statistik
Im Sommersemester 2006 wurde der bisherige Unterrichtsschwerpunkt
‚Medizinische Statistik’ erstmals ergänzt
durch einführende Veranstaltungen zum wissenschaftlichen
Arbeiten im Bereich der klinisch-experimentellen Forschung,
der klinischen Epidemiologie und der Public Health Forschung.
Der Statistikunterricht verbindet Präsenzveranstaltungen
(Vorlesungen, tutorisierte Praktika) mit autodidaktischem
Lernen anhand des Skripts unter der webbasierten Übungsumgebung
von BOMS.
Problemorientierte Tutoriate
Das ISPM ist an den zwei humanwissenschaftlichen problemorientierten
Tutoriaten beteilig.
Prüfungen
Wissenschaftliche Fertigkeiten und Statistik sowie Kommunikation werden im Rahmen des OSCE 2.2 geprüft. Inhalte des PoT und der Vorlesungen werden in Form von MC-Fragen im MC 2.2 geprüft
3. Studienjahr
Psychosoziales Praktikum
Das ISPM organisiert das Psychosoziale Praktikum jeweils im
Frühjahrsemester. Die Studierenden besuchen in der Regel
während 9 Nachmittagen (insgesamt 18 Stunden) eine psychosoziale
Institution in Basel. Ziel des Praktikums ist das Kennenlernen
der sozialen Institution und der psychosozialen Probleme von
PatientInnen sowie das psychosoziale Netzwerk, welches den
einzelnen PatientInnen oder KlientInnen zur Verfügung
steht. Jeder Studierende wird von einem Tutor der jeweiligen
Institution begleitet und verfasst einen Bericht über
das Praktikum, der als Teil des Portfolios beurteilt wird.
Beteiligung an klinischen Themenblöcken
Vorlesungen zur Epidemiologie und Prävention verschiedener
Krankheiten im Rahmen der Themenblöcke ‚Herzkreislauf’
und ‚Blut und Onkologie’.
Prüfungen
Das Praktikum Psychosoziale Medizin ist als Portfolio in die Medizinalprüfungsverordnung für die Medizinische Fakultät Basel aufgenommen worden. Das Erfüllen der Beurteilungskriterien ist Voraussetzung für das Erlangen der Kreditpunkte.
4. Studienjahr
Die Dozierenden des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin sind an den klinischen Themenblöcken ‚Bewegung’, ‚Allergie’ und ‚Reproduktion’ mit Vorlesungen zur Epidemiologie, Prävention und beteiligt.
6. Studienjahr
Sozial- und Präventivmedizin
Im Herbstsemester 2008/09 organisiert das ISPM gemeinsam mit
andern Partnern Lehrveranstaltungen in Seminarform, die wesentliche
Aspekte des Stoffes abdecken, der im Staatsexamens geprüft
wird. Um den Unterricht interaktiv und anwendungsbezogen zu
gestalten, findet er in kleineren Seminargruppen statt. Wie
in Studienführer 6. SJ ausgeführt, sind alle Studierende
zu 7 Seminaren eingeteilt: Tropen-, Reise- und Migrationsmedizin,
Versicherungsmedizin (2x), richtigen Bewertung und Interpretation
von diagnostischen Tests, Meta-Analyse, Gesundheitsökonomie,
wissenschaftliche Fachliteratur lesen und interpretieren (2x),
Statistik.
Im Frühjahrsemester 2009 wird ein Repetitorium zu ausgewählten
Themen angeboten.
Prüfungen
Sozial- und Präventivmedizin (einschliesslich Arbeits-
und Versicherungsmedizin) wird mit einer gesamtschweizerischen
MC-Prüfung als Teil des Staatsexamens Medizin geprüft.
Lernzielkatalog Sozial- und Präventivmedizin (138 kb)
Skript Versicherungsmedizin 1,646kb)
Epi Glossar (100kb)
Sport- und Sportwissenschaften
Dozierende/r
|
Veranstaltende
Institution |
Lehrveranstaltung
|
Lektionen |
Braun-Fahrländer
C
Zemp
E
Meier
C
|
Institut für
Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel,
Master "Exercise and Health Sciences" |
Epidemiologie und Public
Health |
20 |
Quinto
C
|
ISSW, Universität
Basel |
Epidemiologie und Public
Health |
10 |
Quinto
C
|
ISSW, Universität
Basel |
Sport in der Prävention
und Rehabilitation |
4 |
Schindler
C.
|
Institut für
Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel,
Master "Exercise and Health Sciences" |
Naturwissenschaftliche
Forschung |
24 |
|
|
|
|
Pflegewissenschften
Dozierende/r
|
Veranstaltende
Institution |
Lehrveranstaltung
|
Lektionen |
Kurth
E
|
Master Curriculum
des Instituts für Pflegewissenschaft, Universität
Basel |
Gesundheit und Gender,
Maternal-Child Health |
6 |
Kurth
E
|
Master Curriculum
des Instituts für Pflegewissenschaft, Universität
Basel |
Qualitative Forschungsmethoden |
10 |
Zemp
E |
Master Curriculum
des Instituts für Pflegewissenschaft, Universität
Basel |
Gesundheit und Gender
|
3
|
Waser
M |
Master Curriculum
des Instituts für Pflegewissenschaft, Universität
Basel |
Umwelt und Gesundheit
|
3
|
|
|
|
|
|