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Willkommen

Als neu gewählter Ordinarius für Sozial- und Präventivmedizin / Public Health heisse ich Sie herzlich auf der Internetseite des ehemaligen Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) willkommen. Mit Genugtuung habe ich am 1.5.2009 den zukunftsweisenden ‚Bauplatz ISPM' von Prof. Dr. med. Charlotte Braun-Fahrländer übernommen. Die Universität Basel hat den visionären Beschluss gefasst, den Fachbereich Public Health in Basel zu stärken. Seit dem 1.6.2009 gehört das ISPM zum nunmehr ehemaligen Schweizerischen Tropeninstitut Basel (STI) . Seit 2010 treten die beiden Institutionen vereint unter dem Namen Schweizerisches Tropen- und Public Health Institut auf. ISPM und STI verband seit Jahren die Vision, durch international anerkannte Forschung, Lehre, und Dienstleistung zur Gesundheit der Bevölkerung beizutragen. Zusammen sind wir stärker.

Als sehr wichtigen Schritt zur Stärkung von Public Health in Basel hat die Universität zudem ein Extraordinariat für Sozial- und Präventivmedizin geschaffen. Es freut uns ausserordentlich, dass die Berufung von Frau Prof. Nicole Probst-Hensch im Sommer 2009 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ihre Abteilung Epidemiologie chronischer Erkrankungen sowie alle andern Forschungsbereiche des ehemaligen ISPM wurden zusammen mit den Abteilungen des vormaligen STI Departements für Gesundheitswissenschafen und Epidemiologie (GWE, geleitet von Prof. Mitchell Weiss) in das neue Departement Epidemiologie und Public Health (EPH, geleitet von Nino Künzli) des Swiss TPH integriert. Die mit über 30 Mitarbeitenden grösste EPH Abteilung – Biostatistic und Computing Sciences (BSCS, geleitet von Prof. Tom Smith) – widerspiegelt die Fusion der biostatistischen Abteilungen beider Institute. BSCS wird auch weiterhin für Forschende der Medizinischen und anderen Fakultäten und Institutionen beratende Unterstützung anbieten.

Die vollständige Integration der Inhalte der ISPM Internetseite ist in Bearbeitung. Bis zum Abschluss dieses Prozesses bieten wir Ihnen die gesamte website des ehemaligen ISPM in unveränderter Form weiterhin an. Wir danken für Ihr Interesse und Verständnis für die ‚Baustellen'.

Prof. Dr. med. et phil. Nino Künzli, Vizedirektor Swiss TPH und Leiter des Departements Epidemiologie und Public Health (EPH). Forschungsmitglied in der Abteilung Epidemiologie chronischer Erkrankungen .
Ordinarius für Sozial- und Präventivmedizin / Public Health, Medizinische Fakultät der Universität Basel

Das ISPM stand von Oktober 2005 bis April 2009 unter der Leitung von Prof. Dr. med. Charlotte Braun-Fahrländer. Es beschäftigt zur Zeit (Mai 2009) 58 Mitarbeitende , die zu 85% über Drittmittelprojekte angestellt sind. Das ISPM Basel ist mit zahlreichen Lehrveranstaltungen im Bereich Public Health auf prae- und postgraduierter Stufe aktiv und leitet eine grosse Zahl von Forschungsprojekten . Eine wichtige öffentliche Dienstleistung sind die Literaturdatenbanken zu Luftverschmutzung und Gesundheit und zu Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit.

Aktuell

Kolloquienprogramm ISPM Basel

Einladung zur öffentlichen Verteidigung der Dissertation von Elisabeth Kurth    PDF
Das Institut für Pflegewissenschaft und Elisabeth Kurth laden ein zu Elisabeth Kurths öffentlicher Verteidigung ihrer Dissertation “Postnatal Infant Crying & Maternal tiredness: „Examining their evolution and interaction in the first 12 weeks postpartum", die sie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Elisabeth Zemp Stutz durchgeführt hat.
Dokumetationsstelle ELMAR: neuer Bericht, Januar 2010    PDF
Von der Dokumentationsstelle ELMAR wurde im Auftrag des Bundesamts für Umwelt ein neuer Übersichtsbericht zum Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfeldern und dem Krebsrisiko veröffentlicht.
LUDOK newsletter December 2009  Link / Mail  PDF
Liebe Luftinteressierte,
Es wird immer deutlicher, dass PM2.5 wohl geeignet ist, die Verschmutzung der Luft grossflächig oder deren kurzfristige Schwankungen zu beschreiben, dass es aber schlecht geeignet ist, die Auswirkungen dauernder und lokaler Verkehrsbelastung zu erfassen. Dies wird vor allem in Studien mit individueller Untersuchung der Teilnehmer (Kohorten, Fall-Kontroll etc.) deutlich, wie in der Säuglingsstudie über Bronchiolitis, einen weiteren Säuglingsstudie mit Atemwegssymptomen sowie einer Blutdruckstudie an Altersheimbewohnern, in denen primäre Schadstoffe wie CO, NO oder auch Metalle, EC und NO2 enger mit den Schäden verbunden sind.
Welche dieser Schadstoffe ursächlich an den Krankheiten beteiligt sind, lässt sich leider nicht aus diesen Studien ableiten, auch nicht für die massive Erhöhung der Sterblichkeit bei den Personen mit Vorerkrankung in Toronto (Nr. 6360) oder die reduzierte Gehirnleistung älterer Frauen in Verkehrsnähe in Deutschland (Nr. 6364), wo die Autoren ultrafeine Partikel als Ursache vermuten.
Punkto Verkehr gibt es aber eine gute Nachricht: Die Stockholmer Stausteuer (Nr.6365) konnte die Belastung des Stadtzentrums mit Partikeln und Stickoxiden um 10% vermindern (daneben hat sich auch der Verkehr verflüssigt, was zur Reduktion beigetragen hat). Die berechnete Verminderung der Sterblichkeit ist eine Abschätzung mit Hilfe von Daten anderer Studien, da die Versuchsperiode für eine solche Auswertung zu kurz war. Die Stausteuer wurde seither, nach Ablehnung eines Referendums, permanent eingeführt.
Diese und weitere neue Studien finden Sie wie gewohnt unter www.ispm-unibasel.ch/ludok/studien.html
Mit den besten Wünschen für eine fröhliche Weihnachtszeit und eine erfolgreiche Tätigkeit im neuen Jahr
Regula Rapp

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